Federkern-Matratzen

Federkern-Matratzen sind quasi der Klassiker unter den Schlafunterlagen. Wer erinnert sich nicht an die 3-teiligen Modelle von der Großmutter, denen weiterhin aufgrund der guten Handhabung nachgetrauert wird. War das mittlere Element durchgelegen, konnte man es gegen ein anderes Element aus Kopf- bzw. Fußbereich einfach austauschen. Drehen und wenden der Matratze war natürlich auch kein Problem. So haben einige Modelle bis heute noch überlebt. Grundsätzlich zeichnet eine Federkernmatratze ihre robuste und stabile Bauweise aus, die zu einen langen Lebensdauer führte. Allerdings werden die entscheidenden Punkte Liegekomfort und Hygiene dabei völligst außer Acht gelassen. Bei einer Federkernmatratze spricht man nur von einer Flächenelastizität, welche wiederum auf die vorhandene Federanzahl und Größe zurückzuführen ist. Zudem sind die einzelnen Federn bei einem sogenannten Bonellfederkernmatratze mit einem Drahtgeflecht verbunden und hat leider zur Folge, dass alle Federn sich Richtung Hauptbelastung durch den Schlafenden neigen. Eine punktuelle Anpassung an die unterschiedlichsten Körperstrukturen ist fast nicht möglich. Wir als Schlafende haben außerdem durch die Federwirkung häufig mit Druckstellen zu „kämpfen“, die uns in der Nacht zum Drehen veranlassen und so den ruhigen Schlaf wenig fördern. Aufgrund Ihrer relativ steifen Bauart sind Federkern-Matratzen weiniger für verstellbare Unterfederungen wie Motorrahmen oder Lattenrost geeignet. Die meisten Federkerne sind nicht mit einem abnehmbaren Bezug ausgestattet, sondern die Matratze umfasst ein fester Drell und die Matratze ist eher weniger für Allergiker geeignet.

Aktion

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